Krematorium

Krematorium

Thun, Competition, 2015

Die Konzeption eines Krematoriums verlangt gegensätzliche Raumbedingungen. Hoch entwickelte Technik trifft auf einen emotionalen Zustand der Trauernden. Der Entwurf basiert auf einfachen, sinnlichen öffentlichen Räumen, die mit den betrieblichen und funktional angeordneten Räumen einen starken Verbund eingehen. Fast im Zentrum des Gebäudes spannt sich ein Hof auf, welcher Intimität, individuelle Trauer und Distanz gleichzeitig ermöglicht.

Der Neubau wird im Nordwesten mit direkter Anbindung an die Zufahrt Strätteligasse positioniert. Der Publikumseingang und der Betriebseingang sind getrennt. Die Annahme der Verstorbenen und der Eingang zu den Betriebseinrichtungen erfolgt über die Zufahrt Strättelligasse. Der Eingang für die Trauernden befindet sich auf der Friedhofseite.

Figure Ground Plan

Um den inneren Hof bilden die Eingangshalle, der Besuchergang und der Ofenvorraum eine übergeordnete, räumliche Erfahrung für die Besucher. Die Struktur, welche den Hof bildet, wird gleichzeitig genutzt um individuelle Sitznischen und Orte des Verweilens zu integrieren. Der betriebliche Teil und die Technik ist für die Besucher nicht einsehbar. Ein Betriebskorridor mit separatem Zugang ist um den Ofen -und Filterraum und weitere Betriebsräume angelegt. Im Untergeschoss sind weitere sekundären Betriebs -und Technikräume organisiert.

Floor Plan
Viewing Room
Interior View towards Courtyard

Krematorium

Open competition 
2015
Address: 
Schönaustrasse 23,
3600 Thun,
Switzerland
Client: 
Thun
Key facts: 

Landscape: Raymond Vogel Landschaften AG, Zürich
Construction Management: Cockpit Projektmanagement AG, Zürich

Team:
Piet Eckert, Wim Eckert with Mirko Akermann and André Passos, Bojana Miskeljin, Nicolas Kunkera, Adrien Meuwly