School Hofacker, Herter Building

School Hofacker, Herter Building

Zürich, Project and Realization 2015-2020

Im Zuge der Erstellung eines Neubaus für die Schulanalge Hofacker und die Sanierung des Wehrlibaus wird das Turnhallengebäude von Stadtbaumeister Hermann Herter, in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, saniert. Das Turnhallengebäude wurde 1938 fertiggestellt. Aus denkmalpflegerischer und architektonischer Sicht handelt es sich um einen interessanten Gebäudetyp, da in einem Gebäude verschiedene Nutzungen wie Schulzimmer, Turnhallen, Kindergarten und Singsaal unter einem Dach zusammengefasst sind. Auf langgezogene Korridore wird verzichtet, stattdessen öffnen sich die Klassenzimmer geschossweise auf eine grössere Pausenhalle. Das Turnhallengebäude ergänzt das späthistoristische Schulhaus Hofacker zu einem interessanten Ensemble, das die Schulhausentwicklung des frühen 20. Jahrhunderts veranschaulicht.

Der Herter-Bau ist in der Formensprache des Neuen Bauens nach den Prinzipien von «Licht, Luft und Öffnung» erstellt worden. Die schmucklosen, aber strukturierte Fassade lassen die unterschiedlichen Nutzungen an der Gebäudehülle erahnen. Die Tatsache, dass sich im gleichen Gebäude zwei Turnhallen übereinander stapeln, macht das Turnhallengebäude zu einer typologischen Besonderheit und zu einem bedeutenden Werk der Ingenieurkunst.
Die Putzfassade und die bauzeitlichen Fenster des Herterbaus werden gemäss denkmalpflegerischer Vorgabe komplett erhalten. Nichtoriginale Fenster werden nach historischem Vorbild ersetzt. Der Bau wird durch Restaurierung der grösstenteils erhaltenen originalen Fenster sowie durch Boden- und Dachflächendämmung energetisch ertüchtigt. 

Aktuelle Anforderungen des Auftraggebers zur Ausstattung fliessen in die Planung ein. Beispielsweise wird die Turnhalle in einen dreiteilig gegliederten Verpflegungs- und Betreuungssaal umgestaltet, der bis zu 160 Personen gleichzeitig zur Verpflegung und in den Randzeiten Schülergruppen zur Betreuung aufnimmt. Die räumlich-visuelle Unterteilung der Halle erfolgt durch türsturzhohe multifunktionale Schreinereinbauten, die auch Lüftungstechnik, akustisch wirksame Oberflächen und Ablagemöglichkeiten beinhalten.

School Hofacker, Herter Building

Restricted Competition 
2014
, 1st prize
Address: 
Hofackerstrasse 45,
8032 Zürich,
Switzerland
Client: 
Stadt Zürich
Team:
Wim Eckert, Piet Eckert mit Eckart Breilmann und Andrea Kovacs
Collaboration: 

Client: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung, represented by Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
Construction Management: Cockpit Projektmanagement AG, Zürich
Structure: Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Zürich
MEP: H & P Haerter und Partner AG, Zürich
Building Physics: Buri Bauphysik & Akustik AG, Volketswil
Electrical Engineering: Gähler und Partner AG, Ennetbaden
Landscape: Ganz Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich

Competition:
MEP: Todt Gmür + Partner AG, Schlieren